Beca Konder Schülerhilfsfonds

Beca Konder Schülerhilfsfonds

Das Hilfsprojekt »Beca Konder Schülerhilfsfonds« ( vor 2017 »Beca KonderSchulpatenschaften« und zuvor 2013 unter dem Namen »Lidias Kinder« bekannt) ist 2001 nach einem Freiwilligendienst auf Initiative der Mainzerin Lidia de Paz entstanden. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, mittellose Kinder und Jugendliche in einem Armenviertel der kolumbianischen Küstenstadt Barranquilla zu unterstützen. Dies geschieht durch die gezielte Förderung von Bildungsangeboten.

Bildung ist eine Ressource, die den Kindern aus den benachteiligten Bevölkerungsschichten Kolumbiens eine entscheidende Möglichkeit bietet, den Teufelskreis aus Armut und Chancenlosigkeit zu durchbrechen. Für uns stellt die Verbesserung von Bildungschancen die nachhaltigste Form der Entwicklungsarbeit dar.

Ganz konkret unterstützen wir die Arbeit des katholischen Ordens San Camilo. Der Kamilianer-Orden betreibt eine Stiftung, die »Fundación San Camilo«, und setzt sich für kranke und mittellose Menschen im Viertel »La Paz« im Südwesten Barranquillas ein. »Beca Konder Schülerhilfsfonds« konzentriert sich vor allem auf die Förderung der Bildungsarbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Auf diesen Seiten erfahren Sie genaueres zu den Personen, die das Projekt durchführen, zum Projekt selbst und zu seiner Geschichte.

Wir sind ein eigenständiges Kinderhilfsprojekt, das der Beca Konder-Stiftung mit Sitz in Stuttgart angegliedert ist; diese Stiftung wurde 2004 vom Mainzer Mathematikprofessor Peter Paul Konder († 23.02.2006) gegründet. Professor Konder war bis zu seinem Tod ein engagierter Unterstützer und unermüdlicher Vorantreiber des Projekts.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich einbringen möchten: sei es durch eine Spende für unsere Aktionen oder die Übernahme einer Schulpatenschaft. Sie können einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder, deren Leben durch den gewaltsamen Konflikt in Kolumbien stark beeinträchtigt wird, mittels einer Ausbildung die Chance auf ein besseres Morgen bekommen.

Wie alles begann:
Geprägt von den Erfahrungen während ihres Freiwilligendienstes in Barranquilla beim katholischen Orden San Camilo wollte die Mainzer Abiturientin Lidia de Paz auch nach ihrer Rückkehr nach Deutschland das »Schulprojekt Osiris«, eine Vorschule für mittellose Straßenkinder, weiterhin unterstützen und bat in ihrem Umfeld mit recht großem Erfolg um Spenden. Hierbei entstand auch der Name des Projekts: »Lidias Kinder«. Freunde und Bekannte sprachen immer wieder von »Lidias Kindern« und so gewann dieser Ausdruck eine Eigendynamik, die uns dazu veranlasste, das Hilfsprojekt auch weiterhin so zu nennen. 2013 entschieden wir uns, einen neutraleren Namen zu wählen, da nach über 10 Jahren unserer Arbeit längst nicht mehr “nur” Lidia und “ihre” Kinder aus dem damaligen Freiwilligendienst das Projekt ausmachen, sondern viele Menschen aus allen Teilen Deutschlands und Kolumbiens sich im Projekt ehrenamtlich engagieren. Nun führen wir den Namen »Beca Konder Schulpatenschaften«.

Was wir wollen:
Wir haben uns auf zwei Schwerpunkte in unserer Hilfsarbeit verständigt, die wir auf diesen Seiten vorstellen möchten. Zum einen Aktionen zur Verbesserung der Infrastruktur im Bereich Bildung im Viertel La Paz (Ausstattung von öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken, Medienräume, Schulneubauten, Unterrichtsmaterialien etc.) und zum anderen die Organisation eines Schulpatenschaftsprogramms.

Was die Schulpatenschaften betrifft, so bieten wir den Kindern auch nach ihrem erfolgreichen Schulabschluss Hilfe und versuchen sie bei einer Berufsausbildung oder einer universitären Laufbahn zu unterstützen. Hier arbeiten wir eng mit der Beca Konder-Stiftung zusammen.

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